Mamiversum in Zeiten von Corona

Die letzten Wochen bin ich meiner Vision einen Marktplatz für Produkte und Dienstleistungen für Schwangere und Mütter zu gründen immer näher gekommen. Das Ziel war die Gründung Anfang Juli, aber durch Corona ist meine Projektplanung etwas aus den Fugen geraten?

Gründen versus warten

Soll ich vorziehen? Ich bin derzeit wie hin und her gerissen. Soll ich mit einem möglichst geringen minimum viable product (MVP) raus?

In den Medien wird immer mehr davon berichtet, dass viele EPU´s die Krise nicht überleben werden. Ich bin mir sicher, dass mein Angebot diese Einzelunternehmer langfristig unterstützen kann.

Sie können durch Mamiversum sichtbarer werden und mehr Zeit für ihr Kerngeschäft bekommen. Die die bereits online ihre Dienstleistung vertreiben, könnten jetzt sogar direkt von meiner Gründung profitieren.

Aber soll ich halbfertig auf den Markt stürmen?

Homeoffice ist nicht gleich frei

Alle Kurse, die für meine Gründung noch wichtig wären, sind ausgefallen. Homeoffice bin ich schon von vorher gewöhnt, aber jetzt sind meine Kinder non-stop Zuhause. 

Jetzt heißt es spielen, aufräumen, kochen und Co. Wie soll ich so weiterarbeiten?

Soll ich die Zeit mit meinen Kindern genießen oder ist es jetzt Zeit meine Gründung schneller voranzutreiben.

Wo bleibt die Zeit für die Planung meine Selbständigkeit. Ich erkenne schnell, die Tagesrandzeiten sind die Lösung, aber ob es reicht voll durchzustarten.

Gründen versus Work-Life-Balance

Einerseits wäre jetzt die Zeit für Achtsamkeit und Familie. Für mich wichtige Werte. Alles geballt – Kinder, Arbeiten und Haushalt sind eher kontraproduktiv für eine gesunde Work-Life-Balance. Ich fühle mich unzufrieden, da nichts vorwärts geht, auch wenn ich dauernd etwas tue. Andererseits habe ich das Gefühl die Kinder häufig vor dem Fernseher zu parken.

 

 

Wie sieht mein Fazit aus

Mein Fazit ist, ich kenne mein Ziel – aber mit Corona ist der Weg nicht gradliniger geworden. Grundsätzlich geht es mir richtig gut, da ich eine intakte Familie habe und wir alle gesund sind!

Die Zeit zum Arbeiten nehme ich mir in Abstimmung mit meiner Familie und wende mein Wissen über Zeitmanagement konkret an, indem ich Wochenpläne erstelle und sowohl die Pomodoro-Methode als auch das Eisenhower-Prinzip anwende.

 

Vereinbarkeit

Mein Resultat – 6 Wochen nach Gründung 

Jetzt fast 6 Wochen nach Gründung denke ich an eine Zeit voller Motivation, Aktivität und Alltagsoptimierung zurück.  

Priorisierung, Puffer und Wochenpläne haben stark Einzug in meinem Leben genommen, damit ich meinen Weg im Mamiversum strukturiert fortsetze.

Das Tempo ist ruhiger geworden. Aus meinem Learning in Zeiten von Corona ist ein Kurs zum Thema Selbstmanagement entstanden,  da ich mein gesammeltes Wissen und meine Erfahrungen gerne mit anderen teile.   


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