Mental Load

Ordnung im innen und außen

A – wie Aufgeräumter sein

A- wie Aufgeräumter sein

Was braucht es für den Start um Aufgeräumter zu sein?

Aufräumen, umgangsprachlich auch ausmisten genannt ist ein Begriff, den man im Alltag in verschiedenen Situation verwendet.

Bedeutungen des Wortes aufräumen laut Duden 

 
  • [wieder] Ordnung in etwas bringe
  • wegräumen; an seinen Platz stellen, legen
  • wüten, Opfer fordern
  • (mit etwas) Schluss machen; nicht länger bestehen lassen

Danke Natascha, du erzählst mir jetzt aber nichts Neues, aber wie kann ich jetzt Aufgeräumter* sein und vor allem, wie kann ich damit starten, fragst Du dich jetzt sicherlich. 

Hier ein unangenehmes Beispiel, wie es meiner Freundin tatsächlich ergangen ist. 

 

So geht der Ausmiststart ungewollt, aber mit Happy End"

Ich habe hier ein Beispiel, wie es meiner Freundin ergangen ist. Sie konnte als klassische Chaosqueen bezeichnet werden. Vielbeschäftigt, gerne unterwegs und wenig Fokus auf Ordnung in ihrem wuseligen Familienalltag.

Mittlerweile ist sie, ungewollt Expertin im Ausmisten und hat jetzt nur noch Dinge, die sie braucht und ist froh, weniger statt mehr zu besitzen. Sie fühlt sich dadurch freier.

Wie kam es dazu? Was hat ihr geholfen weniger Besitz zu schätzen?

Ausmiststart

Die Unwetter in Australien !!! Ja richtig gehört.

Auslöser waren die vielen Regenfälle und Überschwemmungen und dann die hohe Luftfeuchtigkeit in Australien. Es hat Tagelang geregnet. Nachdem ein Großteil der Dinge angefangen hat zu schimmeln, hat das feuchte Klima meine Freundin zur Entscheidung getrieben, ihren halben Hausrat loszulassen. Es war somit auch eine Entscheidung Zeug gegen Zeit, da sie das Ganze auch hätte reinigen müssen.

Jetzt hat sie ihrer Meinung nach nur noch Dinge die sie braucht und ist froh, darüber weniger statt mehr zu besitzen.

Wie kann ich mit dem Ausmistprozess ohne Stress und Druck starten?

Ganz so drastisch sollte der Ausmistprozess natürlich nicht angeregt werden. Es tut aber grundsätzlich gut zu hinterfragen, was man in seinem Alltag haben möchte bzw. braucht und was gehen darf.

Frage dich was du brauchst oder was dir Freude bereitet ?

Ich habe in den letzten Monaten angefangen minimalistischer zu Leben. Diese Haltung bezieht sich nicht nur auf Materielles, sondern auch auf Daten, Abläufe und Ausbildungen, und natürlich meine Räume.

Es dürfen nur Dinge bleiben, die ich brauche oder die ich liebe oder meinen Familienangehörigen gehören.
Aber wie weiß, ich jetzt ob ich einen Gegenstand liebe. Mit Marie Kondo, der Queen des Aufräumens gesprochen,  does it spark joy. Nimm dir z.B. dein Lieblingskleidungsstück oder dein Lieblingsbuch und Vergleiche dann die anderen Gegenstände damit. Dinge die bei dir negative Emotionen auslösen, solltest du verabschieden und entsorgen. Bei Unsicherheit, kannst du dir auch eine Übergangskiste, für Dinge, bei denen du unschlüssig bist nehmen und zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal überprüfen, ob du sie wirklich behalten möchtest. 

Minimalismus

Reflektiere, was du für deinen Alltag benötigst, gerne ansiehst oder gerne tust?

Um zu Starten macht es sicherlich Sinn zu reflektieren, welche Hobbys man bereits aufgegeben hat, welche Kleidungsstücke noch nie getragen wurden und wovon man mehr als drei identische Gegenstände besitzt. Hier kann angesetzt werden, denn wer benötigt schon 3 Knoblauchpressen und 50 Biergläser im Schrank, aber auch die dritte App zum Thema Abnehmen ist sicherlich mindestens eine zu viel.

 

Ich kann nicht minimalistischer leben, da ich ja viele der Dinge wieder gebrauchen könnte

Vielleicht hast du auch einen Glaubenssatz in dir, der dir verbietet Dinge wegzugeben, da du sie ja nochmal gebrauchen könntest. Dadurch stockt der Ausmistprozess.

Werde dir bewusst, dass du diese Dinge ja nicht wegwerfen musst. Du kannst sie mit anderen Personen teilen oder verleihen. Dann geht es vielleicht leichter mit dem Start des Loslassens.

Bevor du dir etwas Neues zulegst, ist es sinnvoll zu hinterfragen, ob du es dir auch leihen kannst. 

Vielleicht  bist du bereits in vielen Dingen minimalistisch unterwegs, hast aber viele Interessen und Hobby und in deinem Keller oder Abstellraum stapeln sich die Sportgeräte, türmen sich die Stoffe zum Nähen oder die Werkzeuge zum Basteln. 

Heutzutage gibt es viele Alternativen für Personen, die gerne auf alle Eventualitäten vorbereitet sind und viele Hobbies ausprobieren wollen. Leih dir doch etwas oder tausche, wenn du einmal im Jahr eine Paddeltour planst oder ein mal im Jahr eine große Party planst und dafür genug Gläser haben möchtest. Auch für Kreative gibt es bereits tolle Optionen, wie den Toolteiler von imgrätzl

Schreibt mir gerne noch weitere Anbieter, damit ich sie ergänzen kann.

Tauschbörsen in Österreich

Tauchbörsen Online

Tauchbörsen Deutschland

Toolteiler imgrätzl

Minimalistischer leben, bedeutet somit auch nachhaltiger leben

Qiet in Mind dank Ausmisten

Loslassen ist ein Prozess

Eine Möglichkeit den Prozess in Gang zu setzten ist sich 2 Säcke zu nehmen und alle Dinge zu entsorgen, die man nicht mehr braucht oder mag.

1 Sack für den Müll und 1 Sack zum Verschenken, Verkaufen oder Tauschen.

Nimm dir Zeit für Dich und den Prozess des Loslassens!

Wichtig ist, dass der Prozess bis zum Ende geführt wird, denn statt im Schlafzimmer müssen die Dinge ja nicht im Keller geparkt werden.

Wichtig ist sich nicht zu übernehmen, denn ausmisten benötigt Energie. bevor sie später Energie schenkt

Es ist sinnvoller sich nur eine Kategorie vorzunehmen und diese abzuschließen, statt überall zu starten und dann in der Unordnung zu sitzen.

Wenn der Prozess stock, aber du den Weg gehen möchtest!

Ausmisten geht nicht immer, geht auch nicht immer in jedem Raum genauso leicht, da wir Erinnerungen mit unseren Dingen verknüpfen. Manchmal schöne, manchmal weniger schöne, aber fällt uns oft schwer die Vergangenheit loszulassen.

Wenn du Unterstützung beim Ausmisten brauchst, da du nicht in die Gänge kommst unterstütze ich dich natürlich gerne 1×1 oder mit meinem Ausmistprogramm.

Als 1. Schritt kannst du dich schon mal den Habit Tracker downloaden, um deine Gewohnheiten zu ändern und zum Beispiel täglich 10 Minuten auszumisten. 

Viel Erfolg beim Ausmiststart.

Ich freue mich über Infos, wo es bei dir hakt und was gehen durfte.

Befreie Dich
durch Ausmisten

Befreie dich

In 24-Tagen Schritt für Schritt loslassen.

Befreie dich von äußerem und inneren Ballast.
Du lernst loszulassen. Motiviert durch die Kraft der Gruppe. Kontakt via Whats-app, Workshops und E.Mails.

1:1 Wir misten gemeinsam aus

1x1

Ordnungscoaching mit mir vor Ort

Wir definieren dein Ziel. Packen an und setzen um. Nur du und ich.
Schon nach einem Tag erkennst du dein Zuhause kaum wieder und fühlst dich rundum befreit. Lass uns gemeinsam anpacken.

1:1 Sortier Dich
Ganzheitlich von deinem Ballast befreien und Fokus finden

Ganzheitliche Veränderung

3-Monate ganzheitliches Ausmisten

6 Gemeinsame Termine für deine Transformation (Vor Ort oder Online) .

Weniger Überforderung, mehr Fokus für dein Wesentliches im Leben.
Loslassen, Klarheit und Routinen finden und dich in deinem Leben zufrieden fühlen.  

Verschenken

V – wie Verschenken

V- wie Verschenken

Das Thema Geschenke aus Mamaperspektive betrachtet"

Nächster Termin Kindergeburstag der Kleinen

Meine Tochter hat in ein paar Wochen Geburtstag und die Planung steht an.

Zu den klassischen Agenden wie Termin fixieren, Einladungskarten schreiben, Essen und Geschenke für die Kids planen, kommt auch noch das wirklich schwierige Thema „Was soll ich verschenken“.

Auch die lieben Großeltern stellen mir diese Frage gerne. Andere Eltern, erkundigen sich ebenso, denn natürlich wissen die Eltern der eingeladen Kinder selten was sich mein Kind wünscht. Daher ist es sinnvoll,  ihnen einen Hinweis oder gleich ein Produkt zu nennen. Die Gefahr besteht auch, dass  die Beschenke das Verschenkte bereits besitzt und dann ist , die Enttäuschung auf beiden Seiten groß. 

Sinnvolles Geschenk gesucht!!!!

Mein letztes Gespräch mit meiner Kleinen zu dem Thema lautete etwa so:

Ich: Was wünscht du dir zum Geburtstag?

Sie:  “Mama, ein Pony, eine Katze oder ein weiterer Hund. Oder ein Handy”.

Ich: Nein mein Schatz, was wünscht du dir wirklich?

Sie: “Noch ein Prinzessinnenschloss von Playmobil”. 

Ich: Aber du hast doch schon eins. 

Sie: Ich will aber noch eins…..usw.

Okay hier komme ich dieses Mal nicht weiter…. 🙁

Aber was muss das Geschenk können?

Meine Reflexion zu sinnvollen Geschenken

Ich habe in den letzten Monaten angefangen minimalistischer zu agieren.
Daher dürfen nur Dinge kommen, die sie braucht oder die sie liebt.
Aber wie weiß man vorher, ob jemand etwas liebt. 

 

Jetzt heißt es also selber nachdenken.

  • Was braucht SIE,
  • was macht SIE gerne,
  • was ist altersgerecht
  • was erzeugt normalerweise Freude bei ihr

Im letzten Jahr habe ich allen die gefragt haben, mitgeteilt, dass meine Kleine sich etwas zum Basteln oder Zeichnen wünscht. Innerlich habe ich an das eh schon überfülltes Zimmer gedacht und gehofft, dass nichts zu großes verschenkt wird, was das Kinderzimmer zusätzlich verstopft.

Es kamen wirklich  schöne Geschenke zum Spielen und Basteln zusammen.

Ist es fair eigennützige Geschenke zu verschenken?

Aber was sollen wir IHR schenken?

Eine Uhr mit Anruffunktion ist fix geplant, aber die schenken wir ganz ehrlich auch aus unserer Sorge heraus, da sie mittlerweile alleine von der Schule zum Hort unterwegs ist. Von außen betrachtet; ganz schön eigennützig oder etwa nicht? 

Irgendwie jein, denn sie wird sich freuen, mobiler zu sein : )

Hier kämpft mein Hirn auch noch mit der Vorgehensweise bestellen bei Amazon oder im Geschäft besorgen.

Was soll ich verschenken - was schenkst du jemandem, der schon alles hat?

Morgen ist der Geburtstag der Tochter meiner Freundin und wir haben uns über das Thema Geschenke ausgetauscht.

Was soll man einem Kind schenken, was schon alles hat?

Wir sind darauf gekommen, dass wir gemeinsame Zeit verschenken sollten. Ein Ausflug gemeinsam zu einem Themenpark oder ein Workshop, den die Kinder zu zweit besuchen.

Ich habe insbesondere Ausflüge und Feste als positive Erinnerung an meine Kindheit. Selten sind mir materielle Geschenke positiv in Erinnerung geblieben, daher glaube ich sollte der Trend dahin gehen, achtsam gemeinsame Zeit zu verbringen. Also Zeit statt Zeug zu verschenken

 

Zeit statt Zeug verschenken

Rückblickend wie viel Spielzeuge hattest du als Kind? Wie viel unsere Großeltern oder Kinder in Dritte Welt Staaten? Unsere Kinder haben heute irrsinnig viele Spielzeug, aber sind sie dadurch glücklicher

Ich entscheide mich für Zeit statt Zeug.

Materielle Dinge sollten in unserem Leben einfach weniger Fokus finden.

Wichtig ist hierbei, dass nicht nur ein Gutschein verschenkt wird, sondern das es tatsächlich auch zur Umsetzung kommt. Daher ist es wichtig -Termine zu fixieren bzw. Erinnerungen zu setzen, dass das auch in Anspruch genommen wird. 

Mein Mann hat von mir bereits einige Urlaubsgutscheine geschenkt bekommen, ein Teil dieser wurde aber niemals eingelöst. So soll es nicht sein!

 

Rituale des Schenkens nicht vergessen

Also werde ich weiter meinen Kopf zermartern, wo wir hinfahren können bzw. was wir gemeinsam besuchen können.

Für eine Kleinigkeit werde ich wohl noch einen Spielzeugladen aufsuchen, damit auch etwas für das Ritual des Auspackens auf dem Gabentisch liegt.

Ich finde es immer so schön zu sehen, wie viel Mühe sich Kinder bei der Geschenkeübergabe geben. 

Das Öffnen des Geschenks zu beobachten macht richtig Freude – der Blick des Beschenkten danach – aber nicht immer, das hängt leider stark vom Inhalt ab! 

Wenn das Kind dann lächelt, cool alles richtig gemacht!

 
Wie stehst du zum Thema Geschenke und dem Aufwand dahinter? Teile mir deine Meinung gerne via Instagram mit
 

Wohlfühlzuhause-Challenge